Kritische Trennungen kosten Teams eine Stunde pro Tag
- akseidelt
- 27. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
„Wir hatten jetzt zwei kritische Abgänge in nur einem Monat. Die letzten beiden Trennungen verliefen unfair und wenig wertschätzend. Es fehlte an Respekt und an Transparenz. Und irgendwann fragte man sich selbst: Bin ich vielleicht der oder die Nächste?“
So oder so ähnlich klingt es in Unternehmen, wenn bei Kündigungen jegliche Achtsamkeit fehlt oder die Abwicklung nicht sauber verläuft.
💸 Doch kritische Trennungen belasten nicht nur Teams. Sie sind auch sehr teuer.
In einem früheren Beitrag habe ich bereits Zahlen geteilt: Laut Gallup z.B. kostet ein kritischer Abgang im Schnitt etwa das 1,5-fache des Bruttojahresgehalts – inklusive aller kulturellen und emotionalen Folgekosten.
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Bei Forbes bin ich auf eine weitere interessante Zahl zu den sogenannten „Survivors“ (Verbleibenden) gestoßen:
🧾💡 Aha! Laut einer Studie von Forbes über die „7 hidden costs of layoffs“ aus Mai 2025 verlieren Mitarbeiter:innen nach kritischen Trennungen im Schnitt etwa eine Stunde an Produktivität am Tag ⏰.
Und das über mehrere Monate.
Die häufigsten Gründe: schlechte Stimmung, überlastete Teams und die Angst vor Unsicherheit.
Nicht grad wenig. Rechnet man diese Zahl hoch, ergeben sich für Unternehmen schnell immense Summen.
🤝 Doch hier ist die gute Nachricht: Das Survivor-Syndrom ist kein Schicksal. Führungskräfte, die jetzt transparent kommunizieren, Lasten fair verteilen und psychologische Sicherheit stärken, können den Schaden begrenzen und sogar Vertrauen aufbauen.
💎 Naja und Trennungen, die von Anfang an fair verlaufen, sparen noch mehr Kosten ein. Sie stärken Teams und tragen zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
